In diesem Beitrag können Affiliate Links enthalten sein. Lies dazu bitte meinen Hinweis.
Ich geb’s zu: Als ich angefangen habe, frauenverdienen.de aufzubauen, hatte ich keinen Plan, welcher Kanal am Ende wirklich zieht. Ich habe geschrieben, gepinnt, ausprobiert – und ehrlich gesagt auch oft gezweifelt, ob das überhaupt irgendwo hinführt. Es gab Wochen, in denen ich mich gefragt habe, ob ich einfach gegen eine Wand schreibe. Vor ein paar Tagen hab ich mir dann zum ersten Mal in Ruhe meine echten Zahlen angeschaut. Und die haben mich selbst überrascht – im positiven Sinne.
In diesem Artikel zeige ich dir ganz offen meine echten Zahlen aus den letzten drei Monaten. Keine geschönten Erfolgsgeschichten, sondern genau das, was bei mir tatsächlich passiert ist – inklusive der ersten kleinen Einnahmen.
Die Zahlen, die mich selbst überrascht haben
In den letzten drei Monaten hatte ich insgesamt 2.414 Besucher und 4.526 Seitenaufrufe auf dem Blog. Davon kamen 2.186 Besucher allein über Pinterest – Google brachte in der gleichen Zeit gerade einmal 5 Besucher. Fünf. Nicht fünfhundert, nicht fünfzig – fünf Besucher über die größte Suchmaschine der Welt.
Das zeigt mir zwei Dinge gleichzeitig: Pinterest funktioniert für mich richtig gut, weil es eben keine klassische Suchmaschine ist, sondern eher eine visuelle Inspirationsplattform – Frauen, die nach Lösungen für ihre Finanzen suchen, finden mich dort offenbar genau im richtigen Moment. Und meine SEO-Arbeit bei Google steht noch ganz am Anfang – da ist also noch viel Luft nach oben, und das nehme ich mir auch für die nächsten Monate vor.
- ✓ 2.414 Besucher in 3 Monaten
- ✓ 2.186 davon über Pinterest (91 %)
- ✓ 4.526 Seitenaufrufe insgesamt
- ✓ nur 5 Besucher über Google

Welcher Artikel am besten gezogen hat
Mein stärkster Artikel war „Finanzplanung für Frauen – 10 Wege, wie du deine Schulden schneller abbauen kannst“ mit 603 Besuchern allein in diesem Zeitraum. Direkt danach kam mein kostenloser Finanzplaner mit 372 Besuchern, gefolgt von einem Artikel rund um Überblick über Geld und Ausgaben mit 403 Besuchern. Beides Themen, die offensichtlich einen echten Nerv treffen: Überblick und Entlastung beim Thema Geld, nicht abstrakte Anlagestrategien.
Was mir beim Pinterest-Lernen wirklich geholfen hat
Ganz ehrlich: Pinterest aus dem Nichts zu verstehen, hat mich am Anfang viel Zeit und Nerven gekostet. Irgendwann habe ich mir den Kurs Pinterest Money 2.0* selbst gekauft – und das war für mich ein echter Wendepunkt. Erst danach habe ich verstanden, warum manche meiner Pins komplett untergehen und andere monatelang weiter Besucher bringen. Ich spreche hier aus eigener Erfahrung, weil ich den Kurs selbst durchgearbeitet habe, und kann ihn dir deshalb auch ehrlich empfehlen, wenn du bei Pinterest gerade an dem Punkt stehst, an dem ich vor ein paar Monaten war.
Erste kleine Erfolge
Und dann ist da noch etwas, das sich für mich ganz besonders angefühlt hat: die ersten echten Einnahmen. Über meine Amazon-Affiliate-Links* habe ich in dieser Zeit insgesamt 110 € verdient. Das klingt vielleicht nicht nach viel – und im Vergleich zu dem, was manche „Erfolgsgeschichten“ im Internet versprechen, ist es das auch nicht. Aber für mich war es der Moment, in dem aus „ich schreibe einfach mal“ zum ersten Mal „das hier trägt sich langsam selbst“ wurde.
110 € sind kein Vermögen. Aber sie sind der Beweis, dass das Modell grundsätzlich funktioniert – Traffic über Pinterest, Inhalte, die echten Mehrwert bieten, und Empfehlungen, die zum Thema passen. Jetzt geht es für mich darum, diesen Hebel größer zu machen, statt etwas komplett Neues zu erfinden.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange hat es gedauert, bis Pinterest Traffic gebracht hat?
Bei mir war es kein Sprint, sondern eher ein langsames Anwachsen über mehrere Monate. Erst als ich regelmäßig und mit klarem Fokus gepinnt habe, hat sich das wirklich bemerkbar gemacht.
Muss ich für Pinterest-Erfolg täglich pinnen?
Nein. Mir hat Qualität deutlich mehr gebracht als reine Masse – also lieber wenige, gut gestaltete Pins mit klarer Botschaft als zehn schnelle, generische.
Sollte ich Pinterest und Google-SEO gleichzeitig aufbauen?
Im Idealfall ja, parallel. Bei mir ist Google bisher klar im Rückstand, und genau deshalb arbeite ich jetzt bewusst daran, beide Standbeine zu haben – falls sich einer der beiden Kanäle mal verändert.
Wie viel kann man am Anfang wirklich mit Affiliate-Links verdienen?
Bei mir waren es in den ersten Monaten 110 €. Realistisch ist am Anfang erstmal wenig Geld – der eigentliche Wert liegt darin, zu verstehen, was funktioniert, bevor man skaliert.
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Fazit: Was ich daraus für die Zukunft mitnehme
Diese Zahlen verändern, wie ich weiterarbeite. Statt mich auf zu viele Kanäle zu verteilen, konzentriere ich mich erst mal weiter auf Pinterest, aber mit besseren Pins, klareren Hooks und noch gezielterer Verlinkung zu meinen stärksten Artikeln. Und parallel arbeite ich daran, dass auch Google mich irgendwann genauso gut findet, damit ich nicht von einer einzigen Plattform abhängig bin.
Wenn du selbst gerade am Anfang stehst: Lass dich nicht von großen Zahlen anderer entmutigen. 2.414 Besucher und 110 € klingen erstmal klein, aber sie sind echt, sie sind meine, und sie zeigen mir ganz konkret, in welche Richtung ich weitermachen sollte. Genau das nehme ich aus diesen drei Monaten mit. Wenn du selbst starten willst, schau dir gern auch mein Finanzkompass-Workbook an.





