Vielleicht kennst du dieses Gefühl: Du gibst dir Mühe, arbeitest verantwortungsvoll, hast Ideen, Potenzial und Motivation – und trotzdem fühlt sich Geld immer wieder knapp an. Oder es kommt zwar rein, bleibt aber einfach nicht.
Dann liegt das sehr wahrscheinlich nicht an deinem Einsatz, deiner Intelligenz oder deinem Mut, sondern an etwas Tieferem: deinen Geldblockaden.
In diesem Artikel zeige ich dir, wie du deine Geldblockaden erkennst und sie mit drei wirkungsvollen Methoden lösen kannst.
Geldblockaden wirken meist unauffällig. Sie sitzen nicht an der Oberfläche, sondern in unseren Gedanken, Gefühlen und Erfahrungen, oft schon seit vielen Jahren. Und genau deshalb bestimmen sie unser finanzielles Leben stärker, als uns bewusst ist.
Was sind Geldblockaden?
Geldblockaden sind innere Überzeugungen, emotionale Prägungen und unbewusste Schutzmechanismen, die dich daran hindern,
- mehr Geld zu verdienen
- Geld entspannt anzunehmen
- es zu behalten
- Rücklagen oder Vermögen aufzubauen
- finanzielle Sicherheit wirklich zu fühlen
Viele Frauen haben gelernt, stark zu sein, sich anzupassen, Verantwortung zu übernehmen – aber nicht unbedingt, sich finanziell sicher und frei zu fühlen. Geld wird dann unbewusst mit Stress, Angst, Schuld oder Scham verknüpft.
Mangel zeigt dir deine Blockaden
Oft werden Geldblockaden erst sichtbar, wenn Mangel entsteht:
- Du bleibst seit Jahren auf derselben Einkommensstufe
- Du verdienst Geld, verlierst es aber schnell wieder
- Sparen fühlt sich unmöglich an
- Investitionen lösen Angst aus
- Wohlstand scheint „nicht für dich gemacht“
Irgendwann taucht die leise Frage auf:
Warum ist Geld für mich immer so anstrengend?
Die gute Nachricht: Geldblockaden sind keine Charakterschwäche.
Sie sind erlernt und damit auch veränderbar.

Wie du deine Geldblockaden erkennst
1. Deine persönliche Geldgeschichte
Unsere Beziehung zu Geld beginnt früh. Frag dich:
- Wann hast du dich das erste Mal wegen Geld unsicher gefühlt?
- Gab es Streit, Angst oder Druck rund ums Thema Geld in deiner Familie?
- Hast du gelernt, dass Geld „knapp“, „gefährlich“ oder „egoistisch“ ist?
Diese Erfahrungen formen innere Überzeugungen wie:
Ich darf nicht zu viel wollen oder Geld bedeutet Stress.
2. Wiederkehrende Gedanken über Geld
Achte auf Sätze, die immer wieder auftauchen:
- Ich kann einfach nicht mit Geld umgehen.
- Ich bin zu teuer.
- Ich bin noch nicht gut genug.
- Andere können das besser als ich.
- Leichtigkeit muss man sich verdienen.
Schreib sie auf. Ohne Bewertung. Denn: Du bist nicht deine Gedanken, aber sie beeinflussen dein Handeln.
3. Deine innere Einkommensgrenze
Wenn du immer wieder an derselben finanziellen Grenze hängenbleibst, zeigt dir das eine innere Bremse. Diese Grenze ist kein Zufall – sie ist ein Schutzmechanismus.
Und genau hier wird es spannend.
Geldblockaden lösen – drei wirksame Methoden
Methode 1: The Work – Klarheit für den Kopf
Mit dieser Methode hinterfragst du deine limitierenden Gedanken bewusst.
Stell dir zu einem Geld-Glaubenssatz folgende Fragen:
- Ist das wahr?
- Kann ich das mit absoluter Sicherheit wissen?
- Wie fühle und verhalte ich mich, wenn ich diesen Gedanken glaube?
- Wer wäre ich ohne ihn?
- Wie lässt sich dieser Gedanke umkehren?
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Diese Arbeit schafft mentale Weite und ist oft der erste wichtige Schritt.
Methode 2: EFT / Tapping – Beruhigung für dein Nervensystem
Geld ist emotional. Wenn dein Nervensystem Geld mit Stress verbindet, reagiert dein Körper mit Anspannung, Vermeidung oder Rückzug.
Tapping (EFT) hilft, genau das zu regulieren.
Durch sanftes Klopfen bestimmter Punkte beruhigt sich dein System, emotionale Ladung löst sich, Klarheit entsteht.
Besonders hilfreich bei:
- Angst vor Rechnungen
- Unsicherheit bei Preisen
- Stress bei finanziellen Entscheidungen

Methode 3 (Herzstück): Geldblockaden lösen mit innerer-Kind-Arbeit
Die tiefsten Geldblockaden entstehen nicht im Erwachsenenalter, sondern viel früher.
Als Kinder haben wir Geld emotional erlebt:
als Streit, als Mangel, als Schuld, als Anpassung oder als Verzicht.
Diese Erfahrungen speichert dein inneres Kind ab.
Und auch wenn du heute erwachsen, kompetent und selbstständig bist, aber in finanziellen Situationen meldet sich oft genau dieser alte Anteil.
Typische Geld-Glaubenssätze des inneren Kindes:
- Geld ist unsicher.
- Ich darf keine großen Wünsche haben.
- Wenn ich mehr will, werde ich abgelehnt.
- Ich muss mich anpassen, um dazuzugehören.
- Erfolg ist gefährlich.
Diese Überzeugungen wirken unbewusst und steuern dein Verhalten bei Preisen, Verhandlungen, Investitionen und beim Annehmen von Geld.
Warum innere-Kind-Arbeit so wirksam ist:
Dein inneres Kind versucht nicht, dich zu sabotieren. Es will dich schützen vor alten Gefühlen von Angst, Scham oder Ausgeschlossen sein.
Solange dieser Anteil glaubt, dass Geld gefährlich ist, wird er dich bremsen.
Der Schlüssel liegt darin, Vergangenheit und Gegenwart zu trennen:
- zu erkennen, wann diese Prägung entstanden ist
- die erwachsene Rolle zu übernehmen
- deinem inneren Kind heute Sicherheit zu geben
👉 Meine Empfehlung: Innere-Kind-Arbeit vertiefen*
Wenn dein inneres Kind spürt: Ich bin jetzt sicher, muss es keinen Mangel mehr erzeugen.
Viele Frauen erleben nach dieser Arbeit:
- mehr innere Ruhe beim Thema Geld
- klarere Entscheidungen
- leichtere Preisgestaltung
- entspannteres Empfangen
Nicht, weil sie sich mehr anstrengen, sondern weil der innere Widerstand wegfällt.

Geldblockaden lösen verändert mehr als nur dein Konto
Wenn du deine Geldblockaden löst, verändert sich nicht nur dein Einkommen. Auch Themen wie Aufschieben, Selbstzweifel, Entscheidungsangst oder Dauerstress lösen sich oft mit.
Denn Geld ist nie nur Geld. Es ist Sicherheit, Selbstwert, Freiheit und Beziehung.
💛 Du darfst gut verdienen.
💛 Du darfst Geld behalten.
💛 Du darfst finanzielle Fülle leben – ohne Schuldgefühle.
Der Weg dorthin beginnt nicht im Außen.
Er beginnt in dir.
Innere Arbeit entfaltet ihre Kraft dort, wo sie in Handlung übergeht. Ein 45-minütiger nächster Schritt kann dich dabei begleiten, deine Erkenntnisse in klare finanzielle Entscheidungen zu übersetzen – ruhig, selbstsicher und in Verbindung mit dir. So wird finanzielle Selbstbestimmung etwas, das du nicht anstrebst, sondern lebst.
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